Mückenschutz für Angler

Wie schützt man sich am besten vor Mückenstichen beim Angeln?

Wer im Sommer am Wasser ist und angeln will, der kennt das sicherlich – Mücken über Mücken und dann sieht man noch einen Fisch springen! Ein Platzwechsel kommt nicht in frage, immerhin haben wir ja schon fisch gesichtet…und genau den, wollen wir fangen. Aber zuvor muss das lästige Mücken-Problem gelöst werden. Jeder Stich macht lästigen Juckreiz und selbst Kopfhautjucken ist dabei…das können wir nicht gebrauchen!

Die Stelle am Bach – alles voll Mücken!

Gut vorbereitet ging es zum Bach. Da gibt es ein paar schöne Stellen, die sich bereits mehrfach bewährt haben. Zwischen Erlen und Gebüsch sitzt du erwartungsvoll auf dem Klapphocker.

Neugierige Spaziergänger brauchst du nicht. Beim Angeln ist Ruhe angesagt. Du bist in einem Zustand von Ruhe und Gelassenheit, verbunden mit der gewissen inneren Spannung und wachen Sinnen. Du könntest jederzeit aktiv werden, wenn der Schwimmer zuckt. Dieser Zustand inneren Friedens ist wohl etwas, was viele Angler sehr schätzen.

Da fängt es an, dich am Hals zu jucken… Zunächst ignorierst du das. Konzentrierst dich auf den Schwimmer. Doch das Jucken lässt nicht nach. Langsam bewegt sich deine Hand nach oben. Du kratzt dich. Damit fühlst du dich erst einmal besser. Endlich konzentrierst du dich wieder aufs Wasser. Aber das grässliche Jucken kommt wieder. Jetzt hörst du auch das Sirren. Da! Es sind schon zwei. Und es juckt wirklich arg! Deine Ruhe ist jedenfalls weg. Du fühlst dich genervt. Es ist zum Aus-der-Haut-fahren!

In Ruhe angeln trotz Stechmücken – lest hier unsere Tipps

Wer ein paar Tipps gegen Mücken berücksichtigt, kann nicht nur die Attacken dieser summenden Biester deutlich reduzieren, sondern wenn man schon ein paar Stiche hat, diese schnell und gut behandeln.

Stechmücken: fliegende Blutsauger

Dummerweise sind an diesem schönen Fleck Erde außer dir und den Fischen auch noch andere Zeitgenossen unterwegs. Fliegende Plagegeister haben es auf dein Blut abgesehen. Stechmücken, Moskitos, Schnaken, Kriebelmücken, Midges…

Mücken Skandinavien: Tipps Echolote-24.de

Mückenplage beim Fischen

Es soll ja Angler geben, die werden niemals von Mücken gestochen. Andere werden zwar gestochen, merken aber angeblich nichts davon. Die haben wohl eine dickere Haut! Falls dir Mückenstiche egal sind, gehörst du jedenfalls zu einer Minderheit. Die meisten von uns haben nach einer Mückenattacke mit mehr oder weniger heftigem Juckreiz zu kämpfen.

Die Mückenmännchen saugen an Pflanzen, um sich zu ernähren. Die Weibchen jedoch brauchen Eiweiß zur Produktion ihrer Eier. Deshalb sind die darauf angewiesen, sich bei Menschen und Tieren zu bedienen. Das kann man ja noch einsehen. Aber doch bitte nicht bei mir!

Macht dich auch schon das typische Fluggeräusch der Insekten nervös? Dieses „Ssssssss……“ im Ohr kann einem ja bereits die Ruhe rauben, wenn man noch gar keinen Stich abgekriegt hat!

Wie kann man Mückenstiche verhindern?

Genau aus diesem Grund gehören Insektenabwehrmittel, sogenannte Repellents, und am besten noch zusätzlich ein Mückennetz für die meisten Sportfischer zur Grundausstattung.

Es gibt die verschiedensten Mittel und Rezepturen, die Mückenstiche verhindern sollen. Hier ein Überblick über die gebräuchlichsten Repellents.

  • DEET: Sehr gute Insekten abwehrende Wirkung. Vorsicht bei empfindlicher Haut und bei Kindern.
  • Icaridin (auch Picaridin, Bayrepel, Saltidin oder Piparidin): Wird von der WHO für Malariagebiete empfohlen.
  • IR3535: Ein in der EU registriertes Abwehrmittel der Firma Merck, angenehmer und sicherer im Gebrauch als DEET
  • Zitroneneukalyptus: Ungiftig und umweltverträglich, auch für Kinder ab 3 Monaten geeignet. Muss öfters aufgetragen werden.

Wie lässt sich der Juckreiz bekämpfen, wenn man gestochen wurde?

Es gibt Gegenden, da werden Malaria, Denguefieber und andere Krankheiten durch Mücken übertragen. Bei und sind Mückenstiche zum Glück ungefährlich. Dennoch können sie ziemlich unangenehm sein.

Wichtigste Regel: Auf keinen Fall kratzen! Warum sollte man Kratzen auf jeden Fall möglichst vermeiden? Das hat einen guten Grund. In der Haut wird nämlich vom Körper der Botenstoff Histamin produziert. Dieser spielt bei der Bekämpfung von Krankheitserregern eine wichtige Rolle. Allerdings ist dieser Stoff aber auch für den Juckreiz und die Schwellung verantwortlich.

Kratzen kann die Produktion von Histamin nämlich noch weiter anregen, was zu verstärktem Juckreiz führt. Um das zu verhindern, ist besonders ein elektrischer Stichheiler zu empfehlen.

Und es gibt einen weiteren Grund, nicht zu kratzen. Dabei besteht leicht ist die Gefahr, die Hautoberfläche leicht zu verletzen. Die anfangs nur kleine Wunde kann sich dann schnell infizieren. Und eine infizierte, entzündete Wunde heilt nur langsam und schwer. So kann man sich durch Kratzen möglicherweise größere Probleme einhandeln.

Wenn man doch einmal gestochen oder gebissen wurde, gibt es bewährte Hausmittel. Manche haben sich seit langem gegen Juckreiz und Schwellung bewährt. Sie helfen gegen Stiche und Bisse von Mücken, Bienen, Wespen und anderen Insekten. Und sogar gegen die Stiche von Petermännchen, wenn man sie unvorsichtig berührt hat oder barfuß in sie hinein getreten ist.

Die besten Mittel gegen Mückenstiche.

  • Aloe Vera entweder als Zubereitung aus der Drogerie oder als frisches Blatt auflegen. Hilft gegen Juckreiz und Hautreizung.
  • Zerstossener Spitzwegerich. Spitzwegerich findet man in der freien Natur. Die Blätter zerreiben oder leicht kauen und dann auf die betroffene Stelle auflegen. Eventuell mit einem kleinen Verband fixieren.
  • Teebaumöl, in wenigen Tropfen auf die Einstichstelle aufzutragen und vorsichtig einzureiben.
  • Frische Zwiebel, mit der die Stichstelle vorsichtig betupft oder eingerieben wird. Wirkt antibakteriell und desinfizierend.
  • Essigwasser aus 3 Esslöffel Essigessenz und 100 ml Wasser hilft gegen Juckreiz. Mit einem Stück Stoff auflegen.
  • Kühlung, um die Schwellung zu bekämpfen. Kaltes Wasser, ein kühler Umschlag oder ein Coldpack sind dafür geeignet.
  • Hitzebehandlung, um das Histamin zu neutralisieren. Dazu kann man eine Tasse mit heißer Flüssigkeit, einen heißen Löffel oder ganz bequem einen elektrischen Stichheiler verwenden.
  • Hochprozentigen Alkohol direkt oder mit einem Stück Stoff aufbringen. Kühlt, desinfiziert und mindert das Jucken.

Auf dem Info- Portal https://insektenstichebehandeln.de kannst du mehr darüber erfahren, welche Möglichkeiten es noch gibt. Dort bekommst du viele weitere Infos zu Mücken- und Insektenstichen und jede Menge praktische Tipps.

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